Unsere Entstehungsgeschichte

Leonhard Abent: Kupferstich von 1576 mit einem Verweis auf des Heiliggeist-Stift in der Bildlegende

 

 

 

Die Bürgerl. Heiliggeist-Stiftung Passau ist eine Stiftung des Stadtrichters und Münzmeisters Urban Gundacker und seiner Ehefrau Plektraud aus dem Jahre 1347, die durch die Unterhaltung eines Seniorenheimes bedürftigen oder minderbemittelten Bürgern Hilfe und Pflege gewährt.
Durch weitere Vermächtnisse und Zustiftungen wurde das Stiftungskapital noch erheblich vermehrt, zu dem heute u. a. noch das Fischereirecht der „Heiliggeist-Stift-Fischer“ auf der Donau und die Weinberge in Krems der Stiftung gehören.

 

Bei der Bürgerl. Heiliggeist-Stiftung handelt es sich um eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts, die von der Stadt Passau verwaltet wird.

Seit Anbeginn der Stiftung gab es in den Räumlichkeiten in der Heiliggeistgasse ein Seniorenheim. Zuletzt wurde das Bürgerl. Heiliggeist-Spital in den Jahren 1990 bis 1994 mit einem Kostenaufwand von rd. 14 Mio. € generalsaniert und modernisiert und anschließend wieder seiner Bestimmung als Heim für alte und pflegebedürftige Menschen übergeben. In den letzten Jahren wurde im Haus insbesondere das Wasserleitungssystem erneuert und Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Aktuell wird das Thema Digitalisierung und Klimatisierung bearbeitet. Um nun den aktuellen und zukünftigen rechtlichen Anforderungen an ein Pflegeheim gerecht zu werden, wird das Gebäude daher von der Stiftung ständig entsprechend ertüchtigt und unterhalten.

Seit 2024 wird das Seniorenheim als Regiebetrieb unter der Trägerschaft der Bürgerlichen Heiliggeiststiftung geführt.

Bestätigungsurkunde für die Gründung des Heiliggeist-Spitals von 1347